Allgemeine NEWS

So vermeiden Sie einen Push

Beim Push, einem der unzähligen Fehlschläge, die der Golfer unterscheidet, fliegt der Ball gerade nach rechts und verfehlt das eigentliche Ziel deutlich. Wie Sie genau diese nach rechts rausgedrückten Bällen vermeiden können, das zeigt Ihnen der PGA Professional Fabian Bünker in einem seiner "Golf in Leicht"- Videos.
Die häufigsten Ursachen für den Push
  1. Die Ballposition ist deutlich zu weit rechts der Standmitte.
  2. Die Schlagfläche ist im Treffmoment zu weit geöffnet, so fliegt der Ball direkt nach rechts.
  3. Die Schwungbahn verläuft zu sehr von innen nach außen, wobei die Schlagfläche neutral ist.
So vermeiden Sie den Push
  1. Finden Sie heraus, welche Ballposition für den jeweiligen Schläger die richtige ist, um den Ball gerade starten zu lassen. Je länger der Schläger ist, desto weiter links ist die Ballposition.
  2. Überprüfen Sie Ihren Griff. Die linke Hand sollte dabei weiter nach rechts gedreht sein, damit sich die Schlagfläche im Treffmoment schließt.
  3. Versuchen Sie, den Start des Abschwunges über die Schulterdrehung herzustellen. So kommt der Schläger etwas steiler (von außen nach innen), beziehungsweise neutral an den Ball.

Video: So vermeiden sie einen Push

Wie bedeutend ist der richtige Schlägergriff?

Die meisten Golfer unterschätzen, wie wichtig ein guter Schlägergriff ist. Hobbygolfer werkeln bekanntlich gerne an dem eigenen Golfspiel und am Material herum. Der Puttergriff fällt bei dem ein oder anderen Golfer schonmal etwas dicker aus. Doch wie ist es bei den anderen Schlägern, abgesehen vom Putter? Was genau ist zu tun, wenn der Griff keinen Halt mehr bietet und somit seine eigentliche Funktion nicht mehr erfüllt? Zu all diesen Fragen hat Andreas Nottebaum, der Gründer von Clubfixx, eine Antwort parat und bringt Licht ins Dunkle.
Roger
Individuelle Griffgrößen für unterschiedliche Spieler
Roger
Der erste bedeutende Tipp ist die Griffstärke. Dabei ist zu beachten, dass der Ringfinger leicht den Innenballen berührt und die Griffstärke damit so fest ist, dass der Schläger sich nicht rotieren kann. Darüber hinaus darf der Griff jedoch nicht zu dünn sein, da dadurch die Finger unter dem Handballen verschwinden, der Griff zu fest ist und es zum Verkrampfen führen könnte.  Im Umkehrschluss darf der Griff ebenso nicht zu dick sein. Dabei würde man am Griffende zwischen den Handballen Platz haben, was die Unterarmrotation verlangsamt. Einen gesundheitlichen Aspekt darf man allerdings auch nicht vergessen: "Für die Kunden, die Probleme mit den Fingern haben, beispielsweise durch Arthrose, ist dieser Anhaltspunkt nicht relevant", merkt Nottebaum an. Gesundheit geht vor! Der zweite Tipp ist die Griffigkeit. Wie oft muss man einen Griff wechseln beziehungsweise reinigen? Am besten lassen sich die Griffe mit etwas Spülmittel und einer Bürste reinigen. Reiben Sie den Griff ausreichend mit dem Spülmittel ein und lassen es eintrocknen, dann sollte der Griff wieder eine gewisse Griffigkeit erreicht haben. "Zu aller Letzt kann man dann, falls dies auch nichts mehr nützt, nur noch zu einem Griffwechsel raten", so Nottebaum.